PRESSEINFORMATION
Mai 2020


Verband der Automobil Tuner e.V. setzt sich vor dem Oberlandesgericht Stuttgart gegen Sportwagenhersteller Porsche durch

  • VDAT sieht großen Erfolg im Kampf um offene Tuning-Märkte
  • Porsche legt Revision vor dem BGH ein

Sportwagenhersteller Porsche darf seinen Händlern nicht pauschal die Belieferung von Tunern mit Neufahrzeugen, Zubehör- und Ersatzteilen verbieten. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart in dem seit mehr als sechs Jahren anhängigen Rechtsstreit entschieden (Az.: 2 U 88/17) und damit dem Verband der Automobil Tuner e.V. (VDAT) Recht gegeben. In der Vorinstanz hatte das Landgericht Stuttgart die Klage des VDAT noch abgewiesen.

Laut OLG Stuttgart sind die vom VDAT beanstandeten Händlerklauseln, die eine Belieferung von Tunern mit Neufahrzeugen sowie Zubehör- und Ersatzteilen weitestgehend verbieten, genauso kartellrechtswidrig wie die Verwendung der Verpflichtungserklärungen, in denen der Käufer sich verpflichten musste, erworbene Teile nicht für Tuningzwecke zu verwenden.



Der VDAT, der deutschlandweit die Interessen von rund 135 Unternehmen aus der Tuning- und Zubehörbranche vertritt, sieht in dem Urteil einen großen Erfolg im Kampf um offene Tuning-Märkte. Bereits Ende 2015 hatte der Bundesgerichtshof (BGH) im Techart-Verfahren Porsche zur Belieferung des Tuners mit Neufahrzeugen und Teilen verurteilt. Wenngleich das OLG-Urteil noch nicht rechtskräftig ist, sieht der VDAT dem Revisionsverfahren vor dem BGH zuversichtlich entgegen.

Bei etwaigen Rückfragen zum Urteil wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des VDAT, Breitscheiderstraße 2, 53547 Roßbach/Wied, Telefon +49 (0) 2638/946701.

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